Hallenbad Bütschwil: Unterstützung formiert sich mit neuer IG
Bütschwil, Dezember 2025 – Mit der Veröffentlichung der neuen Grundlagen zum Kostenteiler der vier Zweckverbandsgemeinden Mosnang, Lütisburg, Bütschwil-Ganterschwil und Neckertal tritt das Hallenbad-Projekt in eine neue Phase. Nachdem die Delegiertenversammlung die neue Zweckverbandsvereinbarung verabschiedet hat, meldet sich nun auch die neu gegründete IG Erweiterung Hallenbad Bütschwil.
Der gemeinnützige, parteipolitisch unabhängige Verein versteht sich als Bewegung aus der Bevölkerung. Sein Ziel ist es, das Hallenbad als regional bedeutenden Ort für Bildung, Gesundheit, Sport und Begegnung zu sichern, zu stärken und zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln. Die IG soll Menschen aus allen vier Gemeinden vereinen – Familien, Schülerinnen und Schüler, Senioren, Vereine, Sportbegeisterte und viele mehr. „Das Hallenbad ist wichtig – für Bildung, für Gesundheit und für das Zusammenleben. Diese Stimme müssen wir hörbar machen“, betont Präsident Adrian Gmür.
In den vergangenen Jahren wurde viel über Zahlen und politische Themen diskutiert – häufig auf Basis veralteter Annahmen. Doch mit dem neuen Projekt und der erwarteten Vorprojektierung anfangs des kommenden Jahres ist klar: Die Ausgangslage hat sich grundlegend verändert. Für die IG steht daher nicht die politische Auseinandersetzung im Fokus, sondern die konkrete Chance, ein modernes, sicheres, attraktives und bedürfnisgerechtes Hallenbad für die gesamte Region zu schaffen.
Das Hallenbad ist zuletzt in eine politische Sackgasse geraten – zwischen alten Kostenvergleichen, überholten Varianten und festgefahrenen Positionen. Dabei ist das eigentliche Bedürfnis der Bevölkerung in den Hintergrund gerückt. Die IG will dieses Thema wieder zurück in die Bevölkerung bringen – als gemeinsames Projekt der vier Gemeinden und der ganzen Region Toggenburg. „Was Generationen vor uns bauten, dürfen wir nicht zerreden. Jetzt ist Zeit, weiterzubauen.“, sagt Adrian Gmür.
„Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen und die Bevölkerung aktiv einzubeziehen“, sagt Präsident Adrian Gmür. Denn die Technik des Hallenbads hat das Ende ihres Lebenszyklus erreicht. Die Sicherheit ist nicht mehr gewährleistet, und die Rutschbahn wird nur noch notdürftig geflickt. Die Unterhalts- und Energiekosten sind hoch. Gleichzeitig ist der Bedarf nach zusätzlichen Angeboten – etwa für Schulen, Jugendliche, Senioren und Familien – ausgewiesen. Die bestehende Wasserfläche genügt nicht mehr, um die hohe Nachfrage zu befriedigen.
Die IG nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Delegierten des Zweckverbands der neuen Zweckverbandsvereinbarung zugestimmt haben. In einem nächsten Schritt ist es nun ausserordentlich wichtig, dass die Gemeinderäte der vier Zweckverbandsgemeinden geeint hinter der neuen Vereinbarung stehen und diese ebenfalls genehmigen. Denn nur so wird es gelingen, das Hallenbadprojekt noch rechtzeitig an die Hand zu nehmen und dieses wichtige Schul- und Freizeiteinrichtung auch für die zukünftigen Generationen zu erhalten. Das Ausscheren einer Gemeinde würde wohl das definitive Ende des Hallenbads bedeuten.
Wer ein Zeichen setzen möchte, kann sich jetzt der IG anschliessen: Auf www.zukunft-hallenbad.ch kann man Mitglied oder Gönner werden – und damit aktiv zur Zukunft des Hallenbads beitragen. Denn: Eine starke Stimme der Bevölkerung ist ein starkes Zeichen für unser Hallenbad. Wir brauchen das Hallenbad – und wir wollen eine erweiterte, zukunftsfähige Lösung, auf die auch kommende Generationen stolz zurückblicken können, so der Aufruf von IG-Präsident Adrian Gmür.