Was Generationen vor uns bauten,
dürfen wir nicht zerreden.
Jetzt ist Zeit, weiterzubauen.

Hallenbad Bütschwil – Worum es geht

Das 1978 erbaute Hallenbad Bütschwil war ein Meilenstein für die Region. Heute ist es in die Jahre gekommen – und entspricht in vielen Bereichen nicht mehr den Anforderungen unserer Zeit. Eine Sanierung ist unumgänglich, um Sicherheit, Energieeffizienz und einen wirtschaftlichen Betrieb langfristig zu gewährleisten.

Die Diskussion rund um das Hallenbad Bütschwil tritt nun in eine neue Phase. Die Kosten und Varianten aus der Vergangenheit sind nicht mehr relevant – denn das Projekt wird aktuell grundlegend überarbeitet. Es entsteht ein neues Konzept, das auf die veränderten Bedürfnisse der Bevölkerung, die realistischen finanziellen Rahmenbedingungen und die Zukunft unserer Region eingeht.

Anfangs 2026 wird die Vorprojektierung präsentiert. Dann wird sichtbar, wie eine Sanierung – in Kombination mit einer zielgerichteten Erweiterung – sinnvoll und tragfähig umgesetzt werden kann.

Denn klar ist: Eine reine Sanierung würde das Bad lediglich erhalten, aber nicht verbessern. Die bestehenden Wasserfläche genügt schon lange nicht mehr, um die hohe Nachfrage decken zu können. Nur durch eine Erweiterung kann das Hallenbad auf die heutigen und zukünftigen Anforderungen von Familien, Schulen, Jugendlichen und Sportbegeisterten eingehen – und damit langfristig attraktiv, breit nutzbar und wirtschaftlich tragbar bleiben.

Packen wir die Chance. Gemeinsam!

Neues Projekt. Neue Chancen.

Fragen und Antworten

Worum geht es jetzt?

Die Fakten auf den Tisch. Die Spekulationen beiseite. Was derzeit über das Projekt kursiert basiert oft auf alten Zahlen oder politischen Diskussionen. Fakt ist:

  • Die technische Sanierung ist zwingend notwendig.
  • Die Vorprojektierung läuft – transparent, überdacht und angepasst an heutige Realitäten.
  • Die Kosten des alten Projekts gelten nicht mehr. Wir stehen an einem neuen Punkt.
  • Im Januar 2026 werden neue Varianten und Zahlen präsentiert.
Für wen ist das Bad eigentlich?
  • Für über 1’000 Schulkinder aus 11 Schulen, die jedes Jahr hier schwimmen lernen.
  • Für Jugendliche, als Freizeitangebot.
  • Für Familien, dank attraktivem Kinder- und Babyangeboten.
  • Für Seniorinnen und Senioren, die auf Bewegung im Wasser angewiesen sind.
  • Für Sportler:innen, Vereine, Gruppen
  • Für Menschen aus vier Gemeinden, die ein Zentrum für Gesundheit, Begegnung und Freizeit erhalten.
  • Für die ganze Region Toggenburg.
Und wie soll das alles bezahlt werden?

Natürlich stellen sich Fragen zur Finanzierung. Vernunft bringt mehr als Verzicht. Doch wer heute nur mit „zu teuer“ antwortet, vergisst:

  • Auch Nicht-Handeln kostet Geld: Betriebsausfälle, Reparaturen, Sicherheitslücken – oder gar die Schliessung.
  • Eine Erweiterung erhöht die Nutzung und somit auch die Einnahmen.
  • Es gibt Fördertöpfe, Drittmittel, Sponsorenmodelle und innovative Finanzierungsideen.
  • Es wird keine Luxusoase, sondern ein durchdachtes Infrastrukturprojekt mit Zukunft.
Was kostet mehr? Ein Bad – oder ein Rückschritt?

Ein gutes Bad kostet Geld – ja. Aber der Rückbau oder Stillstand kostet auf Dauer mehr:

  • Höhere Betriebskosten durch alte Technik.
  • Sicherheitsrisiken
  • Sinkende Attraktivität für Schulen, Familien und Tourismus.
  • Verlust einer Institution, die unsere Grosseltern und Eltern mit Mut und Weitsicht ermöglicht haben.
  • Abwanderung von Gästen in andere Gemeinden.
Warum braucht es eine Erweiterung – reicht eine Sanierung nicht?

Eine reine Sanierung bringt das Bad nur technisch auf Stand. Sie kostet viel, bring aber keinerlei Mehrwert. Aktuelle Probleme wie Platzmangel, fehlende Kinderbereiche oder unattraktive Infrastruktur für Jugendliche bleiben ungelöst. Eine kluge Erweiterung schafft Raum für neue Angebote, mehr Nutzer und Zukunftsfähigkeit. Die zusätzlichen Kosten für die Schliessung!

Wer profitiert eigentlich von diesem Bad?

Das Hallenbad ist kein Luxus, sondern Infrastruktur fürs Leben und ein Gewinn für alle:

  • Über 1’000 Schulkinder jährlich
  • Vereine, Sportgruppen, Kursteilnehmer
  • Familien, Senioren, Jugendliche
  • Vier Gemeinden, die ein gemeinsames Freizeit- und Bildungsangebot stärken.
Wie soll das finanziert werden?

Die Finanzierung basiert auf mehreren Pfeilern:

  • Einem überarbeiteten, modularen Projekt.
  • Beiträgen von Kanton, Gemeinden, Sportförderung, Stiftungen.
  • Beteiligung von Dritten (Sponsoring, Förderverein, Crowdfunding).
  • Einer fairen Aufteilung im Zweckverband.
Was passiert, wenn wir jetzt nichts tun?

Wenn jetzt nichts passiert, dann riskieren wir:

  • Eine Schliessung wegen Sicherheitsmängeln.
  • Den Verlust des Schulschwimmens vor Ort.
  • Den Rückgang von Besuchern und Einnahmen.
  • Den Verlust eines sozialen Treffpunkts für alle Generationen.
Warum soll unsere Gemeinde für ein Bad in Bütschwil zahlen?

Weil es unser gemeinsames Bad ist. Der Zweckverband besteht aus vier Gemeinden – alle profitieren, alle nutzen es, alle tragen es. Es ist das zentrale Wasser-Angebot der Region – kein Ortsteilprojekt, sondern eine Investition in den Zusammenhalt, die Ausbildung unserer Bevölkerung, Sport- und Freizeitangebot, Erholungsort und Gesundheitsförderung.

Ist das nicht einfach zu teuer?

Teuer ist auch, wenn wir ein Bad ohne Zukunft sanieren – und in zehn Jahren wieder diskutieren. Ein zukunftstaugliches Projekt wird kostenbewusst geplant, solide finanziert und nachhaltig genutzt. Die Frage ist nicht nur: Was kostet es? Sondern auch: Was ist es uns wert?

News

4. September 2026

«Endlich reden wir übers Hallenbad»

Die IG Erweiterung Hallenbad Bütschwil hat am Montagabend ihre erste Hauptversammlung durchgeführt. Neben den statutarischen Geschäften stand vor allem eines im Zentrum: Information.

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17. Mai 2026

Stellungnahme zum Varianten-Entscheid

Die IG Erweiterung Hallenbad Bütschwil empfiehlt klar, jene Variante zur Abstimmung zu bringen, welche eine Sanierung mit Erweiterung vorsieht und damit einen zukunftsgerichteten Ausbau der Wasserfläche sowie des Angebots ermöglicht.

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29. April 2026

Die Projekte liegen vor

Am Informationsanlass vom 21. April 2026 in Dietfurt wurden die aktuellen Planungsstände sowie die nun vorliegenden Kostenberechnungen für das Projekt Hallenbad Bütschwil vorgestellt. Gerne fassen wir die wichtigsten Erkenntnisse kurz zusammen. Die Projektunterlagen sind am Ende der Mitteilung als Download zu Verfügung gestellt.

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Was Generationen vor uns bauten, dürfen wir nicht zerreden. Jetzt ist Zeit, weiterzubauen.